Schlafen in Krisen-/Notsituationen

Guter Schlaf erhält unser Immunsystem, unsere Konzentrations- und unsere Leistungsfähigkeit und hält uns auch bei Laune!
Daher ist es jetzt besonders wichtig auf gutes Schlafen und gutes Träumen zu achten!

Um die aktuelle Krisensituation (Coronavirus) zu meistern, ist es günstig auf sich und seine Gesundheit zu schauen und damit auch auf alle anderen. Aber gerade eine Umstellung wie die jetzige kann einem schon den Schlaf rauben und schlaflose Nächte bescheren.
Daher wollen wir mit einigen Tipps an den guten Schlaf und das schöne Träumen sozusagen als kleine Nachtmusik erinnern:

  1. Für Menschen im Kriseneinsatz: Schlaf in Portionen (Polyphasischer Schlaf) ist möglich und richtig geplant, führt er ebenfalls zur benötigten Erholung. Dabei ist jedoch eine individuelle, präzise Planung erforderlich, so dass am Ende des Tages nicht nur ausreichend geschlafen wurde, sondern auch sämtliche wichtige Schlafphasen durchlebt haben werden können. Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme unter office@schlafcoaching.org.
  2. Für alle gilt in Zeiten wie diesen für den guten Schlaf besonders:
    a. Möglichst immer zu denselben Zeiten schlafen gehen und aufstehen (und auch essen);
    b. Körperliche Aktivität/Sport fördert den Tiefschlaf – auch ohne die Wohnung zu verlassen, kann Sport betrieben werden: von Yoga bis Zumba, Trainingsmethoden sind leicht online zu finden (aufregende Sportarten nicht vor dem Schlafengehen, sondern eher tagsüber ausführen);
    c. Schlafzimmer gut lüften, lärm- und lichtfrei halten – abdunkeln!
    d. Tätigkeit vor Bildschirmen mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen beenden und ev. andere Lichtquellen am Abend dimmen;
    e. Ev. ein individuelles Schlafritual erfinden, das regelmäßig jeden Abend vor dem Schlafengehen wiederholt wird; das kann sein: einige Seiten eines Buches lesen, meditieren, Licht dimmen, Schlaftee trinken… Wichtig ist, den Tag hinter sich zu lassen;
    f. Keine üppigen Mahlzeiten oder Süßigkeiten vor dem Schlafengehen: eher eine Handvoll Nüsse oder eine Banane, warme Milch mit (wenig) Honig;
    g. Verzicht auf aufputschende Getränke wie Energy Drinks, Coca-Cola, Kaffee, Schwarztee, Grünen oder weißen Tee;
    h. Verzicht auf Alkohol, denn zu viel Alkohol verändert die Schlafstruktur und damit die Schlafqualität zum Schlechteren.

Es ist wichtig, sich zu informieren, doch ebenso wichtig ist es, Nachrichten und Soziale Medien immer wieder auch „abzudrehen“, um eine gelassenere Haltung zu finden.
Daher: gezielt Nachrichten hören oder lesen, aber auch neue Gewohnheiten entwickeln, wie ein Buch lesen, kleine neue oder immer schon gewünschte Projekte angehen, wie sich mit sich und seinen Gedanken und auch dem Schlafen und dem Träumen beschäftigen, um die freie Zeit zu nützen und zu genießen! Endlich einmal ausschlafen und sich aufs Träumen freuen! Denn, wer träumt, der schläft!
Mehr Informationen sowie Literatur dazu auf unsere Webseiten www.traum.ac.at und www.schlafcoaching.org .